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Standard / Standardtanz / Standard tanzen

Ein sehr beliebter Tanzstil ist Standard bzw. der Standardtanz. Zu den Standardtänzen zählen der Langsame Walzer, der Wiener Walzer, der Quickstep, der Tango und der Slowfox. Standardtanz lernt man in einer Tanzschule oder in einem Tanzsportverein.

 

Foxtrott / Quickstep

Foxtrott, auch Quickstep, ist ein heiterer, spritziger und lebendiger Tanz. Der Gesellschaftstanz im Viervierteltakt bietet sowohl für wenig als auch für viel Platz Platz auf der Tanzfläche unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten. Für den Foxtrott sind langsam ausgeführte Vorwärts- und Rückwärtsschritte charakteristisch, Drehungen nach rechts und links setzen Höhepunkte im Bewegungsstil.

 

Typ:

Gesellschaftstanz, Turniertanz, Standardtanz

Geschichte: Die Ursprünge des Foxtrott sind in der Ragtime und Onestep, der zerrrissenen Zeit, zu finden. Zunächst wurde er als Foxtrott mit 31 bis 33 Takten in der Minute getanzt. 1913 kam er nach England. Der neue Rhthmus, der durch die Betonung eines unbetonten Taktes (Synkope), jedem fremd erschien, löste eine unvorstellbare Erregung bei den Musikern und Tänzern aus.

 

Taktfolge:

Getanzt wird der Foxtrott im 4/4-Takt mit einem Tempo von 52 Takten in der Minute.

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Langsamer Walzer

Der langsame Walzer gehört mit seinen fließenden, schönen, runden und weichen Bewegungen zu den schönsten Tänzen überhaupt. Er ist einer der Tänze, die weltweit gleich getanzt und unterrichtet werden.

 

Typ:

Gesellschaftstanz / Standardtanz

 

Verwandte:

Wiener Walzer

 

Geschichte:

Die Ursprünge des Walzers gehen bis ins 12. und 13. Jahrrhundert zurück. Seine Wurzeln hat er in den paarweise getanzten Werbe- und Drehtänzen. Der langsame Walzer entwickelte sich aus dem Boston. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er im langsamen Bostontempo und Bostonfiguren - offene und geschlossene Wechsel, Drehungen und Zögerwechsel - getanzt. Daraus entstand der Walzer, wie er heute noch getanzt wird.

 

Taktfolge:

Der langsame Walzer wid im 3/4-Takt getanzt; jeder Tanzschritt bekommt einen Taktteil. Ein langsamer Walzer hat etwa 30 Takte pro Minute.

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Tango

Tango - Verheißung und Illusion, Liebe und Haß, Enttäuschung und Melancholie, Freude und Hass. Dieser Tanz der Leidenschaft wird eng umschlungen getanzt und immer wieder wird inne gehalten, das eine Spannung hervorruft, in der sich Musik und Tanz gegenseitig beeinflussen. Der Tango lebt von der Spannung zwischen Dame und Herr, vom improvisierten Spiel ihrer Beine, die zärtlich streicheln und rasant hakeln können und von der Nähe und. Distanz des Paares.

 

Typ:

Standardtanz

 

Geschichte:

Tango Argentino - der traditionelle argentinische Tango entstand um 1880 in den Einwanderervierteln am Rio de la Plata, an dessen Mündungsdelta Buenos Aires. Dieser spanisch-kubanische Volkstanz entstand aus der Habanera, um die Jahrhundertwende wurde er zum Gesellschaftstanz.

 

Taktfolge:

2/4-Takt bzw. 4/4 Takt

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Wiener Walzer

Der Wiener Walzer ist das Glanzstück der Walzer: Kreisende Wogen von Tanzpaaren, erfasst vom Dreivierteltakt. Trotz seiner relativ hohen Geschwindigkeit strahlen die Bewegungen kaiserliche Erhabenheit aus. Er ist der älteste und traditionsreichste Gesellschaftstanz und hat seinen Glanz nie verloren.


Typ:

Gesellschaftstanz / Standardtanz


Verwandte:

Langsamer Walzer


Geschichte:

Die Anfänge des Walzers sind in den deutschen und österreichischen Bauerntänzen des Mittelalters zu finden. Der Ausdruck "walzertanzen" erklärt sich von der drehenden Bewegung der Füße am Boden. Der Walzer gilt als Träger der gesellschaftlichen Revolution. Der Wiener Walzer brachte ein Phänomen mit sich, das gerade angesichts der heutigen Tanzszene von Interesse ist: Erstmals in der Geschichte des europäischen Gesellschaftstanzes entstanden durch den Walzer frei tanzende Individuen, die sich in der ununterbrochenen Drehbewegung einer rauschartigen Tanzekstase hingaben.


Taktfolge:

Der Wiener Walzer steht im 3/4-Takt. Es werden 60 Takte pro Minute getanzt.

 

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