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Tanzen als Beruf

Vielen Menschen macht Tanzen sehr großen Spass.
Manche entdecken das Tanzen schon in ihrer Kindheit und manche als Erwachsene.
Viele betreiben es als soziales Hobby in dem sie Musik und Sport sowie die Interaktion mit anderen Menschen vereinen.
Manch anderer trainiert sehr fleißig und wird dadurch immer besser.
Vielleicht nimmt der ein oder andere von ihnen auch an Turnieren teil und gewinnt diese oder schneidet zumindest gut ab.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt stellt man sich die Frage: Möchte ich so weiter machen und Tanzen als interessantes Hobby sehen oder schaffe ich den Sprung Tanzen als Beruf auszuüben und damit genug Geld zum Leben zu verdienen?

Welche Möglichkeiten bieten sich mir?

Eine interessante Option ist es, eine Ausbildung als Tanzlehrer in einer Tanzschule zu beginnen.
Dort lernen Sie dann von der Pike auf, was es mit dem Tanzen auf sich hat und wie es funktioniert.
Sie lernen aber auch auf unterschiedlich starke Tanzpaare einzugehen und diese zu fördern und zu fordern.
Wenn die Tanzschule breit aufgestellt ist, dann lernen Sie nicht nur die Standard- und Lateintänze (Standard: Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Quickstep, Slowfox und Tango; Latein: Cha cha cha, Rumba, Jive, Paso Doble und Samba) intensiv zu beherrschen und zu unterrichten, sondern auch Tänze wie Disco Fox und Salsa.
Teilweise steht auch klassischer Tanz wie Jazz und Modern Dance auf dem Programm.
Sie sollten auf jeden Fall auch offen sein für Modetänze. Dort wird zur aktuellen Choreographie der Stars getanzt. Und bei Tanzschülern kommt dies immer besonders gut an.

Wenn Sie mehr in den sportlichen Bereich gehen möchten, dann bietet es sich an, die Weiterbildung zum Trainer Breitensport oder zum Trainer Leistungsport (mit C-, B- oder gar A-Lizenz) zu absolvieren.
Damit verdienen Sie Ihr Geld dann in einem Tanzsportverein.
Beim Trainer Breitensport steht der gesundheitliche Aspekt des Tanzens im Vordergrund sowie das Vermitteln und Optimierung der Tanztechnik der Breitensportler.
Wohingegen es beim Trainer Leistungssport darauf ankommt, die Paare auf Wettkämpfe vorzubereiten. Dabei sollten Sie und Ihre Paare das Ziel verfolgen, immer besser werden zu wollen.
Als Trainer in einem Tanzsportverein verdienen Sie nicht nur Geld beim Halten von Gruppenstunden, sondern - wenn Sie gut sind - auch mit lukrativen Einzelstunden.

Welchen Weg soll ich nun gehen?

Nun, das hängt ganz von Ihren individuellen Voraussetzungen und Zielen ab.
Sie sollten das Tanzen auf jeden Fall lieben! Und wenn Sie "gut" sind, dann steht Ihnen auch der Weg offen, Tanzen als Beruf auszuüben und damit Geld verdienen zu können.
Die Ausbildung als Tanzlehrer bietet sich dabei eher für jüngere Menschen an, da dies mit einer regulären kaufmännischen oder gewerblichen Ausbildung verglichen werden kann.
Die Weiterbildung zum Tanztrainer sollten Sie anstreben, wenn Sie Tanzen als Sport verstehen, bei dem es vor allem auf korrekte Technik ankommt und gut mit Menschen arbeiten können, die einen sportlichen Ehrgeiz an den Tag legen.

Wie auch immer Sie sich entscheiden mögen: Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem Weg. Egal ob jetzt als Tänzer oder wenn Sie sich dazu entschlossen haben, Tanzen als Beruf auszuüben und damit Ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

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